"World Happiness Report"

Luxemburger schneiden mäßig ab

Luxemburg ist der Beleg dafür, dass ein hohes Wirtschaftswachstum nicht ausreicht, um glücklich zu sein.
Foto: Shutterstock

(ml) - Pünktlich zum Beginn des Frühlings rufen die Vereinten Nationen seit 2013 am 20. März den "International Day of Happiness" aus. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wollte mit dem "Welttages des Glücks " den Menschen klarmachen, dass Wirtschaftswachstum und Umsatz nicht ausreichen, um glücklich zu sein. Auch andere Aspekte wie Mitgefühl, Gemeinwohl und nachhaltige Entwicklung spielen eine wichtige Rolle.

Passend zum Anlass veröffentlichen die Vereinten Nationen am Montag den "World Happiness Report". Laut dem Bericht zählen die Norweger zu den glücklichsten Menschen der Welt. Die Wikinger lösen damit die zuvor dreimalig erstplatzierten Dänen ab. Vier der Top-Five-Ränge werden von Ländern aus dem hohen Norden belegt: Dänemark liegt auf Platz zwei, Island auf Rang 3 und Finnland an fünfter Stelle. Lediglich die viertplazierte Schweiz bricht die Serie.

Luxemburg auf Platz 18

Luxemburg schneidet in der neuen weltweiten Rangliste des Glücks nur mäßig ab. Das Großherzogtum belegt derzeit knapp hinter Deutschland (16.) Belgien (17.) den 18. Platz. Schlusslicht ist die Zentralafrikanische Republik. Südsudan, Liberia, Guinea, Togo, Ruanda, Tansania und Burundi schneiden nicht wesentlich besser ab. Auf den 30 hintersten Ränge findet man größtenteils Staaten aus Afrika vor. Ausnahmen bilden Unruhe- und Kriegsgebiete wie Syrien, Afghanistan, Haiti, die Ukraine und der Jemen.

Zur Erstellung der Statistik haben die Forscher insgesamt 155 Länder untersucht. In ihren Bericht flossen Länderdaten über den Arbeitsmarkt und das Sozialsystem ein. In Betracht gezogen wurden zudem Aussagen, die die Befragten über ihre persönliche Lebenslage gemacht haben. Berücksichtigt wurden u. a. auch das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, sowie das Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption. Der jüngste Bericht stützt sich auf Daten aus dem Jahren 2014 bis 2016.


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