Märchenhochzeit in Nancy: Erzherzog Christoph heiratet Adélaïde

Das frisch vermählte Paar küsst sich auf dem Balkon des Rathauses von Nancy.
Foto: AFP

(vb) - Eine große Besucherschar hat am Samstag die letzte Adelshochzeit des Jahres unter blauem Himmel bewundert: Erzherzog Christoph von Österreich, der Cousin von Erbgroßherzog Guillaume, ehelichte seine Braut Adélaïde in Nancy.

Der 24-jährige Sohn von Prinzessin Marie-Astrid von Luxemburg, Schwester von Großherzog Henri, und Erzherzog Carl-Christian von Österreich gab Adélaïde in der Basikila Saint-Epvre das Ja-Wort. Die Trauungszeremonie wurde von Jean-Louis Papin, dem Bischof von Nancy, abgehalten.

Unter den zahlreichen adeligen Hochzeitsgästen war auch die großherzogliche Familie, die gesammelt aus Luxemburg angereist war. Großherzog Henri ist der Taufpate von Erzherzog Christoph. Aber auch bürgerliche Besucher waren willkommen: Die Basilika war während des Traugottesdienstes für jedermann offen.

Tochter aus angesehenem Hause

Bereits am Freitag schlossen Christoph und Adélaïde im Rathaus von Nancy den Bund der Ehe. Hier nahm Bürgermeister André Rossinot den beiden das Jawort ab. Anschließend gab es einen Kuss auf dem Balkon des Rathauses. Die Gäste waren später am Abend zu einem Umtrunk geladen.

Erzherzog Christoph und Adélaïde Drapé-Frisch sind schon seit mehreren Jahren ein Paar. Die 23-Jährige ist zwar nicht adelig, stammt aber aus einer angesehenen französischen Diplomaten-Familie.