Kampf gegen Alzheimer und Parkinson

Erbgroßherzogliches Paar bei Solidaritätsmarsch in der Hauptstadt

"Unity Walk" und "Memory Walk“ am Samstag

(AH/DL) - Sensibilisieren und Mitgefühl zeigen - das sind die Ziele von zwei Solidaritätsmärschen, die am Samstag in der Hauptstadt stattfinden. Während der "Memory Walk" im Zeichen der Alzheimerkrankheit steht, wird mit dem "Unity Walk" auf die Parkinsonkrankheit aufmerksam gemacht.

Der „Memory Walk“ findet im Rahmen des Weltalzheimertages, der weltweit am Sonntag begangen wird, statt. Es handelt sich dabei um ein internationales Ereignis der Alzheimer-Vereinigungen weltweit. Er verfolgt das Ziel, die Öffentlichkeit für die Alzheimer-Erkrankung zu sensibilisieren, sich solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen sowie Gelder zur Unterstützung des Kampfes gegen die Krankheit zu sammeln.

Am Samstagvormittag fand der „Unity Walk“ statt. Mit dem „Unity Walk“, soll auf das Parkinsonsyndrom, eine der weltweit häufigsten neurologischen Erkrankungen, aufmerksam gemacht werden. Organisiert wird die Veranstaltung dieses Jahr von „Parkinson Luxemburg“.

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In Anwesenheit von Erbgroßherzog Guillaume und Prinzessin Stéphanie startete der etwa 1,2 Kilometer lange „Unity Walk“ um 11.30 Uhr vor dem Großen Theater und endete auf der Place de la Constitution.

Was sind Alzheimer und Parkinson?

Die Alzheimer-Krankheit ist die weitaus häufigste Form von Demenz. Jährlich werden hierzulande etwa 1 000 Neuerkrankungen registriert. Frauen sind häufiger davon befallen als Männer. Je älter man wird, desto höher ist das Risiko Demenzerscheinungen zu bekommen. Während unter den 65- bis 69-Jährigen jeder Hundertste betroffen ist, leidet bei den über 85-Jährigen jeder Dritte an einer Demenzerkrankung. Durch die stetig steigende Lebenserwartung der Bevölkerung nehmen die Demenzerkrankungen immer weiter zu.

Bei der Parkinson-Krankheit handelt sich um eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Sie zeichnet sich vor allem durch die Unfähigkeit des Körpers aus, zielgerichtete Bewegungen auszuführen. Die Parkinson-Krankheit ist bislang nicht heilbar. Während sich Betroffene zu Beginn nur etwas zittrig, unglücklich oder müde fühlen, setzt mit zunehmender Dauer der Erkrankung ein viel stärker werdendes Zittern ein. Der Tremor ist eines der Hauptsymptome der Krankheit. Auch für die Angehörigen von Parkinson-Patienten stellt die Krankheit eine große Belastung dar.