Grippewelle: So können Sie sich schützen!

Gesundheitsministerium empfiehlt vorsorgliches Impfen

Mit dem Beginn der kalten Tage rollt meist auch die Grippewelle an. Deswegen empfiehlt das Gesundheitsministerium vorsorgliche Grippeimpfungen.
Fotos: Shutterstock

(AnLa) - Die richtige Grippe soll man nicht mit einem banalen Husten oder einer Erkältung verwechseln. Sie äußert sich durch eine Entzündung der Atemwege, einen trockenen Husten, hohes Fieber, Schüttelfrost, Muskel-, Rücken- und Kopfschmerzen.

Die Grippe ist gefährlich, weil sie ernsthafte Komplikationen wie Lungenentzündungen mit sich bringen kann. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen und Personen, die unter einer chronischen Krankheit leiden. Während der Grippesaison steigt die Anzahl der Krankenhausaufenthalte wegen Lungenentzündung und einige überleben die Krankheit nicht.

Das Gesundheitsministerium empfiehlt daher den älteren Menschen über 65 sowie allen Risikopatienten, sich vor Beginn der Grippesaison durch die vorsorgliche Impfung zu schützen. Die Risikogruppen sind insbesonders Menschen, die unter unter chronischen Atemwegs- oder Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Nierenproblemen oder eines geschwächten Immunsystems leiden.

Sie sollen sofort ihren behandelnden Arzt aufsuchen, um sich von ihm indieser Hinsicht beraten zu lassen. Die Grippeimpfung ist auch ratsam bei Ärzten und Krankenpflegern und allen weiteren Personen, die regelmäßig mit Risikopatienten in Kontakt sind. Das Gesundheitsministerium betont, dass jeder, der auf Nummer sicher gehen möchte, sich impfen lassen soll.

Der beste Zeitpunkt für die Impfung sind die Herbstmonate Oktober und November. Der Impfstoff wirkt zwei Wochen nach der Impfung und hält zirka sechs Monate.

Die Impfung besteht aus einer Spritze und muss Jahr für Jahr erneuert werden, denn die Grippeviren verändern sich je nach Saison. Die Grippeimpfung 2013/2014 ist verschreibungspflichtig und in Apotheken erhältlich. Sie ist kostenlos für ältere Menschen über 65 und Personen mit erhöhtem Risiko. 

Die Moderation der Kommentare liegt alleine bei wort.lu. Sie werden von unseren Kommentatoren geprüft und freigegeben, bevor sie hier erscheinen. Das Luxemburger Wort ist nicht verantwortlich für öffentliche Reaktionen oder Kommentare zu Artikeln von wort.lu, die von Nutzern in sozialen Medien (Facebook, Twitter etc.) geschrieben werden. Bitte beachten Sie die Regeln für Kommentierung auf wort.lu in unserem Impressum.