Expertengruppe soll Auswirkungen einschätzen

Der Fuchs bleibt weiter unbehelligt

Der Fuchs hat in Luxemburger Wäldern für ein weiteres Jahr seine Ruhe.
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(vb) – Die Regierung hat das Verbot der Fuchsjagd um ein Jahr verlängert. Wie nach dem Ministerrat am Freitag bekannt wurde, soll eine Expertengruppe eventuelle Schäden durch Füchse einschätzen.

Die Gruppe, die am Freitag ins Leben gerufen wurde, soll zudem den Gesundheitszustand der Fuchspopulation begutachten. Hierzu werden pro Jahr 150 bis 200 Kadaver auf Krankheiten oder Parasiten untersucht. Das Umweltministerium kann die Fuchsjagd jederzeit wieder erlauben, wenn die Population überhand nimmt, heißt es weiter.

Der Jägerverband (FSHCL) bewertete die Gründung der Expertengruppe positiv. Dies stelle unter Beweis, dass das Verbot "problematisch" sei. "Wir begrüßen diese späte Einsicht der Regierung und hoffen endlich auf einen wissenschaftlichen Ansatz in der Debatte", erklärte FSHCL-Sprecher Marc Glesener.

Die Fuchsjagd war zunächst für ein Jahr ausgesetzt worden, dieses Verbot wäre bis April gültig gewesen. Zuletzt hatten sich Jäger und der Landwirtschaftsverband dafür eingesetzt, die Jagd wieder zuzulassen.