Das Bommeleeër-Dossier

Kaum ein Kriminalfall hat Luxemburg derart in Atem gehalten wie die Anschlagsserie, die das Großherzogtum von 1984 bis 1986 erschütterte.

Bommeleeër FolgeprozessVerleumdungsklage erneut abgewiesen

Es ist das erste von möglicherweise mehreren Gerichtsverfahren, die direkt aus dem Bommeleeër-Prozess hervorgegangen sind. Ein inzwischen pensionierter Polizist hatte eine Privatklage gegen den Polizeipressesprecher und den Ex-Generaldirektor eingereicht. Mehr

Bommeleeër-NachwehenAuf luxemburgisch "gaga"

Ist Pierre Kohnen unfähig oder gar geistig invalide? Mit dieser Frage befasst sich zumindest indirekt derzeit die 12. Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg. Der Bommeleeër-Zeuge und pensionierte Polizeibeamte Kohnen behauptet nämlich von Ex-Polizeichef Nettgen und Pressesprecher Reuter diffamiert und beleidigt worden zu sein. Mehr

Mehr als ein Etappensieg

Der 2. Juli 2014 wird in die Annalen eingehen: An jenem Tag fand der Bommeleeër-Prozess sein vorläufiges Ende. Jetzt sehen sich viele Kritiker erstaunlicherweise durch die Prozessunterbrechung in ihrer Meinung bestätigt. Mehr

Affäre BommeleeërNeue Gerüchte und Behauptungen

Guy Santer, früherer Geschäftspartner von Ben Geiben, erklärt seine Sicht der Dinge in der Bommeleeër-Affäre. Demnach habe Ben Geiben behauptet die Attentäter zu kennen. Maitre Gaston Vogel kündigt rechtliche Schritte an. Mehr

BommeleeërDas geschieht heute im Prozess

Der Bommeleeër-Prozess ist nach 175 Verhandlungstagen an einem Wendepunkt angekommen. Heute Nachmittag werden folgenschwere Entscheidungen bekannt gegeben. Wir haben das Wichtigste in 100 Sekunden zusammengefasst. Mehr

Bommeleeër LiveLesestunde

Der 169. Verhandlungstag versprach wenig spannend zu werden und so kam es auch. Am Mittwoch wurde lediglich die Konfrontation zwischen den Zeugen Georges Zenners und Guy Stebens verlesen. Mehr

Bommeleeër-ProzessSanter und das Gladio-Amalgam

„Jiddereen ass iergendwou involvéiert an dëser Affär“: Mit dieser Aussage hatte Ehrenstaatsminister Jacques Santer im Jahr 2008 für Aufsehen gesorgt. Am Mittwoch musste er sich hierzu vor der Kriminalkammer erklären. Mehr

Bommeleeër-ProzessStandpauke für Santer

Warum hat Jacques Santer als Regierungschef und politischer Verantwortlicher des Geheimdiensts nichts unternommen, um die offensichtlich ins Stocken geratenen Ermittlungen neu anzukurbeln? Die Antworten von Santer stellen weder die Verteidigung noch die vorsitzende Richterin zufrieden. Mehr

Dislaire, Stay Behind und die CCC

Am Dienstag wird im Bommeleeër-Prozess der Belgier Lucien Dislaire angehört. Der 74-Jährige aus Houffalize hatte 2012 ein Buch veröffentlicht, in dem er den blutigen Angriff auf die Ratz-Kaserne der Ardennenjäger in Vielsalm in Verbindung mit Stay Behind und auch mit den Bombenanschlägen in Luxemburg setzte. Mehr

Tote Zeugen reden nicht

Der Zeuge Gilbert Leurs machte am Mittwoch vor Gericht spektakuläre Aussagen, die den Schlüssel zur Bommeleeër-Affäre liefern würden – falls sie denn beweisbar wären. Mehr

Bommeleeër: „Neger“ im Schrank

Im Zusammenhang mit dem Bommeleeër-Dossier wurden vom Srel keine Abhörmaßnahmen ergriffen, sagten am Dienstag die Geheimdiensttechniker Jean Kuffer und Guy Wagener im Zeugenstand aus. Mehr

Stay Behind: funken und schleusen

Wie funktionierte Stay Behind in Luxemburg? Was waren die Aufgaben des Netzwerks? Wie wurden die Nato-Geheimagenten ausgebildet? Antworten auf diese Fragen gab es am Montag von Srel-Agent Jean Kuffer. Mehr

Bommeleeër: Planspiele in Düdelingen

Als junger Soldat war Mario Schmitz an einer geheimen Übung mit amerikanischen Spezialkräften beteiligt. Das war 1981. Mehr als 30 Jahre später, berichtet er nun im Bommeleeër-Prozess von den damaligen Ereignissen. Mehr

Biever und Fischbach vor Gericht

Der Bommeleeër-Prozess startet am Dienstag nach der Osterpause mit einem Höhepunkt: die Gegenüberstellung zwischen Marc Fischbach und Robert Biever. Mehr

Reuland bleibt bei seiner Aussage

Am Donnerstag setzte der ehemalige Polizeichef Pierre Reuland seine Unterschrift unter ein schriftliches Protokoll, das ihm eine Anklage wegen Meineids einbringen könnte. Mehr

War auch Fischbach machtlos?

Die Aussagen des früheren Armeeministers legen nahe, dass Gendarmeriechef Aloyse Harpes sich nicht sonderlich verpflichtet fühlte, mit seinem politischen Vorgesetzten zu kooperieren. Mehr

Ein Krieg ohne klare Fronten

Könnte hinter der Anschlagsserie der 1980er-Jahre in Luxemburg das geheime Stay Behind-Netzwerk stecken, also jene für den Fall einer sowjetischen Invasion nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Geheimarmee der Nato? Mehr

Me Vogel zu Stay Behind: "Keine Pfarrer und alte Frauen"

In Kürze steht im Bommeleeër-Prozess der „Volet Stay Behind“ an. Von einer Spur in die Gendarmerie will Anwalt Me Gaston Vogel im Interview mit dem "Luxemburger Wort" nichts hören. Für ihn steckt eine europaweite Verschwörung hinter der Affäre, in die Politik, Militär, Offiziere aller Couleur und sogar die Justiz verwickelt sind. Mehr

Klarstellung von Prosper Klein zur "Staatsaffäre" Bommeleeër

Ex-Untersuchungsrichter Prosper Klein hatte mit seiner Aussage, der Bommeleeër-Fall sei eine „Staatsaffäre, die nicht aufgeklärt werden darf“, viel Aufsehen erregt. Nach der Verlesung des Protokolls der 106. Sitzung am Montag, bemühte er sich um eine Klarstellung. Mehr

Biever, Lorang und Vogel zum Aufhängen

Erstaunt und amüsiert waren die Besucher des Bommeleeër-Prozesses, als sie am Dienstag das Gerichtsgebäude verließen. Auf dem Vorplatz der Cité judiciaire lächelten ihnen die beiden Verteidiger der Angeklagten sowie der Generalstaatsanwalt entgegen. Mehr

Bommeleeër: „Wat ass dat hei peinlech“

Seinen bisherigen Tiefpunkt erreichte der Bommeleeër-Prozess am Dienstag mit der Zeugenanhörung von Johny Michels. Nach knapp 40 Minuten setzte die vorsitzende Richterin dem Auftritt von Michels ein Ende. Mehr

Das Ende der Spur Flammang

Mit dem denkwürdigen Auftritt von Johny Michels am Dienstag im Zeugenstand dürfte nun auch die Spur Henri Flammang endgültig erloschen sein. Mehr

Bommeleeër: Null Null Giwer in Aktion

Einen Hauch von James Bond im Bommeleeër-Prozess. Der Zeuge Armand Giwer tat sehr geheimnisvoll, was seine Informationen zum Bommeleeër-Dossier anging. Klare Worte fand Giwer allerdings dazu, wer die Drahtzieher hinter der Attenatsserie sind. Mehr

Me Vogel: Stay Behind!

Bereits 1988 habe er durch einen Instruktor am Herrenberg von der Existenz von Stay Behind erfahren, sagte am Donnerstag der Ex-Soldat Alain Jaans im Bommeleeër-Prozess aus. Mehr

Bommeleeër: Die Sache mit dem „Cui prodest“

„Cui prodest“ – Wem nützt es? Diese Frage war eines der Schlüsselelemente der Anklageschrift von Robert Biever vor der Ratskammer im Jahr 2010. Die Antwort wurde am 142. Verhandlungstag von einem ehemaligen Gendarmerie-Gewerkschafter in Frage gestellt. Mehr

Oesling85: Mission „Antenne sprengen“

Viel wird im Rahmen der Bommeleeër-Affäre über die Oesling85-Manöver aus den 80er-Jahren spekuliert. wort.lu hat nun mit einem ehemaligen Soldaten gesprochen, der an einem Kommandotraining mit amerikanischen Special Forces teilgenommen hat. Mehr

Bommeleeër: "Der letzte Schrei"

„Entweder waren die Attentäter bestens infomiert oder sie hatten einfach nur Glück“, meinte am Mittwoch im Bommeleeër-Prozess ein ehemaliger Flughafenmitarbeiter. Ein anderer sprach hingegen von „extrem gutem Insiderwissen“. Mehr

Der Prinz und die Beweisfotos

Seit 1975 organisiere er gemeinsam mit seinem Bruder Henri Jagdwochenenden im Loir-et-Cher, erklärte Louis Giscard d'Estaing im Zeugenstand. Prinz Jean sei nur einmal eingeladen gewesen - 1985.  Mehr

Bommeleeër: Von Facebook in den Gerichtssaal

Ein Gespräch auf Facebook stand im Mittelpunkt des 140. Verhandlungstags im Bommeleeër-Prozess. Ein ehemaliges Kindermädchen der großherzoglichen Familie soll dabei zum Ausdruck gebracht, sie habe interessantes Wissen in Zusammenhang mit dem Bommeleeër-Prozess. Doch das bestritt die Zeugin am Dienstag vehement. Mehr

Bommeleeër: „Souguer net emol eisem Gabby“

„Ech wees, wien de Bommeleeër ass“, soll der Bommeleeër-Ermittler der ersten Stunde, Jean Disewiscourt, einmal beim Aperitif dem LW-Journalisten Jean-Paul Schneider gesagt haben. „Ech därf a kann awer näischt soen. Net emol eisem Gabby. Dat muss ech mat an d'Graf huelen.“ Mehr

Bommeleeër: Wer trägt die Anwaltskosten?

Mehr als 1200 Arbeitstunden habe die Verteidigung ihres Mandanten Jos Wilmes bereits in Anspruch genommen. Das sagte Me Lydie Lorang am Freitag gegenüber RTL. Für ihren Kollegen Me Gaston Vogel dürfte es noch mehr sein. Mehr

Prinz Jean: freiwillig verzichtet

Erst 2005 will Prinz Jean erfahren haben, dass ein Zeuge ihn in Zusammenhang mit der Bommeleeër-Attentatsserie gebracht hatte. "Zuerst habe ich laut gelacht, weil ich es nicht glauben konnte“, sagte Jean am Donnerstag. Mehr

Heirat gegen den Willen des Großherzogs

Die Liebe zu ihr war einer der Gründe, warum Prinz Jean auf seine Thronfolgerrechte verzichtete. Hélène Vestur, mit der der Prinz 1985 eine diskrete Beziehung begann, war keine Adelige, nicht reich und zudem noch schwanger. Mehr

Bommeleeër: "Eng Kugel an de Réck"

Er sei von den Ermittlern für dumm verkauft worden, sagte am Mittwoch der Zeuge Robert Schommer vor der Kriminalkammer aus. Dabei wäre er womöglich ein wichtiger Zeuge gewesen. Mehr

Camille Wampach: D'Amerikaner!

Bei der Anhörung von Ex-Generalstaatsanwalt Camille Wampach am Mittwochmorgen in der Fondation Pescatore gab es ein klares Dementi: „Ech hunn de Prënz net beschëllegt“, sagte er laut dem am Mittwochnachmittag vorgetragenen Protokoll. Mehr

Der Ex-Premier im Zeugenstand

Zum 137. Tag im Bommeleeër-Prozess schienen am Dienstag die Blicke der ganzen Nation auf dem Verhandlungssaal 1.10 zu ruhen, als gegen 16 Uhr kein Geringerer als der vormalige Staatsminister Jean-Claude Juncker in den Zeugenstand trat. Mehr

Bommeleeër: Royaler Sprengstoff

„Een Décken“ sei in die Bommeleeër-Affäre verwickelt, hieß es bereits zur Zeit der Attentatsserie. Später wurden die Gerüchte konkreter. Im Visier: der Bruder von Großherzog Henri. Mehr

Henri Etienne: "Nicht von Guillaume gesprochen"

Er habe nicht gesagt, der Bommeleeër sei Prinz Guillaume, schreibt der ehemalige Diplomat Henri Etienne in einem Brief an das "Luxemburger Wort". "Ich habe gesagt, dass Camille Wampach gesagt hat, "et war de Prënz".  Mehr

Prinz Guillaume als Bommeleeër?

Keine Woche ohne Überraschung: Nirgends ist das so zutreffend wie im Bommeleeër-Prozess. Diesmal war es der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald, der aufhorchen ließ. Mehr

Bommeleeër: Mit Kommissar Falco am Findel

Am 134. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess befasste sich die Kriminalkammer weiter mit dem Doppelanschlag am Findel. Ins Fadenkreuz geriet dabei erneut die erste Ermittler-Generation um Jean Disewiscourt. Mehr

Bommeleeër: Der Prinz und der Zeuge

Wie kam es zur Spur „Prince Jean“? Wann und wodurch kamen die Gerüchte über eine Tatbeteiligung auf? Was hat es mit dem RTL-Zeugen auf sich, der den Prinzen am Findel gesehen haben will? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Kriminalkammer am 133. Verhandlungstag. Mehr

Bommeleeër: Neue Woche, neue Zeugen

Diese Woche sind im Bommeleeër-Prozess zehn Zeugen vorgeladen. Es werden zudem zwei Aussagen verlesen, ein Video-Interview gezeigt und es kommt zu zwei Zeugen-Konfrontationen. Mehr

Bommeleeër: Das Buch von Alexis Kremer

Der ehemalige beigeordnete Cegedel-Direktor Alexis Kremer brachte 1994 seine Überlegungen und Erinnerungen zu den Bommeleeër-Attentaten zu Papier. Sie verleihen der Attentatsserie eine menschliche Seite – aus der Opferperspektive – und werfen Fragen auf. Mehr

Kaffeepause beim Geheimdienst

Beim Geheimdienst wurde sich offenbar ausschließlich während der Kaffeepause mit dem Bommeleeër befasst. Das ist zumindest der Eindruck, der am Donnerstag bei der Anhörung von vier ehemaligen Srel-Mitarbeitern entstand oder entstehen sollte. Mehr

Bommeleeër: „Leet äre Kapp a Rou“

Woher wusste Colonel Harpes, dass die Anschlagserie vorbei sei und keine weiteren Anschläge folgen würden? Wann hat er den Cegedel-Verantwortlichen diese beruhigende Nachricht überbracht? Das sind zwei wichtige Fragen, die nach dem 130. Verhandlungstag nach einer Antwort streben. Mehr

Bommeleeër: „De Schlëssel vun der Affär“

Beim Bommeleeër-Prozess hat der ehemalige Bommeleeër-Ermittler Paul Haan eine interessante Hypothese in den Raum gestellt, ohne diese jedoch weiter zu erläutern. Haan erschien am Montag zögerlicher als bei seinen bisherigen Anhörungen. Mehr

Colonel Gretsch: Kein Gespräch mit Kohnen

„Ich habe ein sehr gutes Erinnerungsvermögen“, sagt Colonel Michel Gretsch, „und das obwohl ich Offizier bin. An ein Gespräch mit Pierre Kohnen kann ich mich aber nicht erinnern.“ Das was Kohnen am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess ausgesagt hat, sei schlichtweg falsch. Mehr

Bommeleeër: "Ein hilfloser Haufen"

Kaum bis gar nicht konnte sich am Mittwoch Charles Hamen an das Attentat beim Gipfeltreffen erinnern. Dabei müsste gerade ihm der Anschlag in Erinnerung geblieben sein, war er doch, als die Bombe explodierte, der Offizier vom Dienst im Kommandoposten. Mehr

Bommeleeër: „Dir waart de Chef“

„En Désinterêt total“, unterstellte die Verteidigung am Dienstag dem Offizier Marc Zovilé. Doch der wollte diese Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen. Allerdings, räumte er ein, sei für ihn die Sicherheit des Gipfeltreffens von höherer Priorität gewesen als die Fahndung nach den Tätern. Mehr

Bommeleeër: Neue Woche, neue Fragen

Der Bommeleeër-Prozess verspricht auch in dieser Woche spannend zu werden. Es sollen nämlich eine ganze Reihe hochrangiger Polizeibeamte aussagen, darunter auch Generaldirektor Romain Nettgen. Mehr

Bommeleeër: "De Wilmese Jos an ech!"

70 Verhandlungstage mussten verstreichen, bevor der eigentliche Prozess gegen die beiden Angeklagten losgehen konnte. Seit Dienstagmittag ist das nun der Fall: Am 71. Verhandlungstag nahmen die Ermittler, allen voran Joël Scheuer, die Verhöre von Marc Scheer und Jos Wilmes erstmals unter die Lupe. Mehr

Bommeleeër: Kasemattentheater vor Gericht

Hochspannung herrschte am Donnerstagnachmittag im großen Verhandlungssaal des Bezirksgerichts. Marcel Weydert blieb dabei: Er sei der Mann neben Marc Scheer auf dem Foto und nicht Jos Wilmes. Obwohl in der Sitzung vieles gegen ihn sprach, hielt er bis zuletzt an seiner Darstellung fest. „Ech misst mech selwer beléien, wann ech géif eppes anescht soen“, wiederholte er mehrfach. Mehr

Bommeleeër: Zeuge oder Verdächtiger?

Marcel Weydert wirkte am 120. Verhandlungstag um einiges selbstsicherer als vergangene Woche. Zufriedenstellende Antworten gab er aber trotzdem nicht. Nun stellt sich die Frage, welche Konsequenzen aus seiner Anhörung gezogen werden. In der Sitzung schienen die Grenzen zwischen Zeuge und Verdächtigem zunehmend zu verschwimmen. Mehr

Causa Weydert: Keine Stellungnahme

Im Bommeleeër-Prozess muss sich der Ex-BMG-Mann Marcel Weydert den Vorwurf gefallen lassen, vor Gericht gelogen zu haben. Polizei und SNPGL wollten bislang nicht Stellung zur Causa Weydert beziehen. Mehr

Bommeleeër: Die Prinzen müssen als Zeugen aussagen

Die Prinzen Jean und Guillaume müssen als Zeugen im Bommeleeër-Prozess aussagen. Das geht aus einem Urteil des Verfassungsgerichts hervor. Im Juni war das Verfassungsgericht von der Kriminalkammer mit dieser Frage befasst worden. Mehr

Bommeleeër: Die Selbstdemontage eines Polizisten

Eine traurige Figur gab am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess der Kriminalpolizist Marcel Weydert ab. Zum einen scheint es offensichtlich, dass er sich die Kasematten-Geschichte nur ausgedacht hatte, zum anderen wurde er im Zusammenhang mit einem Brief an Marc Scheer einer handfesten Lüge überführt. Mehr

Bommeleeër: „En décke Knuppert“

Am Mittwoch wurden zwei ehemalige BMG-Mitglieder vor der Kriminalkammer angehört. Einer von ihnen, Patrick Pfefferle, schob beim Anschlag auf die Gendarmerie-Kaserne Wachdienst am Verlorenkost. Der Zweite, war bereits Gründungsmitglied der Elitetruppe, musste aber, als Pierre Reuland BMG-Kommandant wurde, seinen Platz räumen. Mehr

Bommeleeër: Im Auftrag des Geheimdiensts

Zwei Ex-Polizisten und ein Geheimdienstmitarbeiter standen sich am Dienstag bei einer weiteren Konfrontation im Bommeleeër-Prozess gegenüber. Alles drehte sich dabei um die Frage, ob der Srel Ben Geiben mehr als nur einmal beschattet hat. Mehr

Bommeleeër: Strafanzeige gegen alle Offiziere

Die Verteidiger von Marc Scheer und Jos Wilmes werden Strafanzeige gegen sämtliche ehemalige Gendarmerie-Offiziere stellen – das wegen eidlicher Falschaussage und Strafvereitelung im Amt. Die Anzeigen sind schon geschrieben. Mehr

Bommeleeër: "Et ass ee vun eis!"

Waren die Täter beim Anschlag am Rande des EG-Gipfeltreffens auf frischer Tat ertappt und dann wieder laufen gelassen worden, weil niemand sich vorstellen konnte, dass die Täter in den eigenen Reihen zu suchen seien? Diese Frage drängt sich nach der gestrigen Anhörung von insgesamt sechs Zeugen des Kirchberger Anschlags auf. Mehr

Das Attentat beim Gipfeltreffen: Alle Bilder

Am 2. Dezember 1985 um 17.50 Uhr explodierte am Rande des Gipfeltreffens in Kirchberg ein kleiner Sprengsatz. Zum Taterhergang gibt es zwei Hypothesen: Eine besagt, das Mini-Bömbchen sei aus einem fahrenden Auto geworfen worden. Die andere besagt, dass die Luxite-Stange innerhalb des Sicherheitsperimeters gelegt und gezündet wurde. Mehr

Das Bommeleeër-Bilderrätsel

Das Rätselraten um das Foto von zwei BMG-Beamten ist am Mittwoch in die nächste Runde gegangen. Sowohl Jos Wilmes wie auch Marcel Weydert reichten nämlich Privatfotos ein, mit denen sie belegen wollen, dass sie der Mann neben Marc Scheer auf dem LW-Foto sind. Interessant war am 114. Verhandlungstag aber auch eine Aussage von Ex-BMG-Hundeführer François Hentzen zu Jos Steil. Mehr

Bommeleeër: Das Rätsel um das Kasematten-Foto

5. Juli 1985: Während in Asselscheuerhof zu einer explodierten Sprengfalle ermittelt wird, zündet eine zweite Bombe in den Kasematten. Ein Foto vom Anschlagsort in der Hauptstadt steht nun beim Bommeleeër-Prozess im Mittelpunkt. Wort.lu zeigt alle Bilder vom Tatort. Mehr

Bommeleeër: Der Mann auf dem Foto

Es lag etwas in der Luft, am Dienstag in der 113. Sitzung im Bommeleeër-Prozess. Zwei Zeugen wurden angehört: Einer fiel durch seine einsilbigen Antworten auf, der andere sorgte mit Aussagen, die im Widerspruch zum bislang bekannten Szenario standen, für Aufsehen. Mehr

Bommeleeër: „Einer lügt!“

„Wir reden nicht um den Brei“, betonte die vorsitzende Richterin Sylvie Conter am Montagnachmittag bei der Zeugenkonfrontation zwischen Armand Schockweiler und André Glodt. „Wir können nur feststellen, dass einer lügt!“ Mehr

Bommeleeër: Schockweiler in der Zwickmühle

Fünf Zeugen waren für Donnerstag angekündigt worden, sieben waren gekommen, vier wurden angehört. Der 111. Prozesstag brachte eine überraschende Wendung, wenn auch nicht da, wo man sie erwartet hätte. Mehr

Bommeleeër: Einfache Zündmechanismen

Mitunter sehr laut ging es am Mittwoch im Bommeleeër-Prozess her. Me Gaston Vogel brüllte, bis ihm die Luft wegblieb. Sein Klient habe auch das Recht sich zu irren, ärgerte er sich. „Sie müssen beweisen, dass Scheer schuldig ist“, fuhr er den beigeordneten Staatsanwalt Georges Oswald an. „Es ist nicht an mir zu beweisen, dass er unschuldig ist“. Mehr

Bommeleeër: Unheimliche Begegnung am „Kanounenhiwwel“

Die Belgierin Anne-Marie Van den Broeck ist eine der wichtigsten Zeugen im Bommeleeër-Prozess. Sie hat einen der Täter aus nächster Nähe gesehen und kann drei weitere beschreiben. Sie kann sich noch sehr gut an die Begegnung erinnern, doch sie hat auch 28 Jahre später noch immer Angst vor Repressalien der Attentäter. Mehr

Bommeleeër: Klassenfahrt nach Brüssel

Im Mittelpunkt der Verhandlung am Montag im Bommeleeër-Prozess stand ein „Ausflug“ von vier Gendarmen nach Brüssel, bei dem wohl über vieles gesprochen wurde, bloß nicht über das, weswegen der Besuch überhaupt anstand: die Beschattung von Ben Geiben. Mehr

Bommeleeër: Eine detaillierte Vorschau

Der Bommeleeër-Prozess verspricht auch weiterhin spannend zu bleiben: In den kommenden Monaten wird sich die Kriminalkammer etwa mit „Stay Behind“, Prinz Jean und dem Waffensammler Henri Flammang beschäftigen. Mehr

Bommeleeër-Prozess: die Spannung steigt

„A chacun sa vérité“: Die französische Redewendung trifft den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf, wenn man auf diese Woche im Bommeleeër-Prozess zurückblickt. Markige Sprüche gab es denn auch zur Genüge vor der Kriminalkammer, vor allem aber gab es eines: Widersprüche! Mehr

Bommeleeër: Reuland auf dem Grill

Alle Augen waren am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess auf den Ex-BMG-Chef Pierre Reuland gerichtet - und der musste so einiges einstecken. Im Kernpunkt der Verhandlung stand erneut die Observierung von Ben Geiben. Mehr

Bommeleeër: Schockweiler und das Problem

Ein regelrechtes Zeugenballett stand am Mittwoch im Bommeleeër-Prozess auf der Tagesordnung. Nicht weniger als fünf Zeugen waren vorgeladen und die wurden mit ihren teils widersprüchlichen Aussagen konfrontiert. Mehr

Bommeleeër: Wer lügt? Wer irrt?

Nach 103 Sitzungen stehen in der kommenden Woche wohl die interessantesten Sitzungen bevor. Die Kriminalkammer hat sich die Gendarmerie-Offiziere zur Brust genommen. Und ihre Taktik, sich auf das ominöse Attentat auf den Justizpalast zu konzentrieren, sollte aufgehen. Mehr

Bommeleeër: Von Offiziersängsten und Rachegelüsten

Er sei ein Jahr lang abgehört worden, das habe ihm der Geheimdienstchef Patrick Heck bestätigt, sagte Ex-Gendarmerie-Kommandant Colonel Aloyse Harpes gestern überraschend vor der Kriminalkammer aus. Zudem gewährte er tiefe Einblicke in das Innenleben der Gendarmerie der 80er Jahre. Mehr

Bommeleeër: Wer beendete die Spur Geiben?

Warum wurde nach dem Attentat auf den Justizpalast schlagartig nicht mehr gegen den Top-Verdächtigen Ben Geiben ermittelt? Die Erklärungsversuche von Ex-Gendarmerie-Kommandant Aloyse Harpes brachten nur wenig Licht ins Dunkel. Mehr

Bommeleeër: Puzzlespiel mit dem „Chef“

Mit Colonel Aloyse Harpes fügte sich am Dienstag ein weiterer hoher Gendarmerie-Offizier in die Reihe jener Entscheidungsträger ein, die, als es darauf ankam, ganz einfach keine Fragen stellten. Mehr

Bommeleeër: Die Märchenstunde des Herrn G.

Eigentlich wurde am Montag mit Spannung die Anhörung von Ex-Gendarmerie-Kommandant Aloyse Harpes erwartet. Thema der 100. Sitzung im Bommeleeër-Prozess war dann aber ausschließlich ein RTL-Nachrichtenbeitrag von vergangener Woche. Mehr

Bommeleeër: Von jungen Offizieren und hausinternen Bremsen

Im Bommeleeër-Prozess stand am Mittwoch nochmals Ex-Sûreté-Chef Armand Schockweiler im Zeugenstand, der dort zwar vieles annahm, sich nicht an alles erinnern konnte, aber der Gendarmerie auch keinen „bösen Willen“ bei den Ermittlungen nachsagen lassen wollte. Mehr

Bommeleeër: „Kriminelle Inkompetenz“

Armand Schockweiler, zur Zeit der Attentate Leiter der Sûreté, reihte sich am Montag vor Gericht in die Riege von Offizieren ein, die sich – sofern man nichts Böses dabei denkt – nicht wirklich für die Attentatsserie interessiert zu haben scheinen. Mehr

Bommeleeër: Schritt für Schritt zur Wahrheit

Langsam aber sicher nähert sich der Bommeleeër-Prozess seinem 100. Verhandlungstag. Und noch ist kein Ende in Sicht, oder doch? Denn das Gericht hat nun mindestens zwei Ex-Offiziere in der Hand, die ganz offensichtlich gelogen haben. Mehr

Bommeleeër: Fünf gegen Reuland

Redlich Mühe gab sich der Ex-Polizeichef Pierre Reuland am Donnerstag, das Gericht davon zu überzeugen, dass er nicht in die Observierung von Ben Geiben eingebunden war. Richtig zu glauben schien ihm die Kriminalkammer allerdings nicht. Mehr

Bommeleeër: Reuland nimmt BMG in Schutz

Luxemburg sei nicht auf eine derartige Attentatsserie vorbereitet gewesen, erklärte Ex-BMG-Chef Pierre Reuland am Mittwoch im Zeugenstand. Er bekräftigte sein Interesse daran, dass die Attentatsserie aufgeklärt wird. Mehr

Bommeleeër: Ein ausgesprochen selektives Gedächtnis

Sehr schwer tat sich Charles Bourg am Dienstag, um auf einfachste Fragen zu antworten. Der ehemalige Operationschef der Gendarmerie berief sich immer wieder darauf, dass seit den Geschehnissen inzwischen 28 Jahre vergangen seien. Mehr

Bommeleeër: Bourg und die Lügenfalle

In eine Sackgasse hat sich am Montag der ehemalige Operationschef der Gendarmerie und spätere Generaldirektor der Polizei, Charles Bourg, manövriert. Nach dem 92. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess stellt sich nicht mehr die Frage, ob er gelogen hat, sondern nur noch, wann. Mehr

Bommeleeër: Immer wieder neue Puzzleteile

An sehr viel aus der Zeit der Attentate vermochte sich der damalige Operationschef der Gendarmerie, Charles Bourg, am Dienstag nicht mehr erinnern. Eine seiner Aussagen könnte jedoch ein neues Licht auf die Rolle von Jos Steil bei der Beschattung von Ben Geiben werfen. Mehr

Bommeleeër: „Eine Staatsaffäre!“

Er hatte angekündigt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und er hielt Wort. Die Aussagen von Ex-Untersuchungsrichter Prosper Klein am Montagnachmittag vor der Kriminalkammer waren äußerst brisant. Die Attentatsserie sei eine Staatsaffäre und die Nutznießer seien in der Führungsebene der Gendarmerie zu suchen. Mehr

Bommeleeër: Viele Fragen, wenige Antworten

Im Bommeleeër-Prozess sagte am Donnerstag nochmals Guy Stebens aus. Dabei bot sich ein bekanntes Bild: Stebens antwortete mehr schlecht als recht auf die Fragen und man hatte den Eindruck, dass er mehr weiß, als er sagen will. Mehr

Pierre Reuland geht zu Interpol

Wie es aussieht, will sich Pierre Reuland noch nicht aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen. Wie wort.lu erfuhr, hat der ehemalige Generaldirektor der Polizei einen Job bei Interpol angenommen. Mehr

Bommeleeër: Insiderspur konsequent ignoriert

Bei der Anhörung von Guy Stebens am Montag im Bommeleeër-Prozess stand vor allem eine Frage im Raum: Wie konnte es sein, dass niemand auf die Idee kam, der Insider-Spur in den Reihen der Sicherheitskräfte nachzugehen? Mehr

Bommeleeër: Dienst nach Vorschrift

Keinen leichten Stand hatte am Donnerstag der „Inspecteur général de la police“, Marc Zovilé, vor der Kriminalkammer. Sowohl von der vorsitzenden Richterin, wie auch von der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung wurde er in die Mangel genommen. Mehr

Bommeleeër: Geheimdienst im Tiefschlaf

Unangenehmen Stunden für den ehemaligen Srel-Operationschef Bock vor der Kriminalkammer: Staatsanwaltschaft, Richterin und Verteidigung halten es für  unglaubwürdig, dass die Bombenattentate völlig am Geheimdienst vorbei gingen. Mehr

Bommeleeër: Geiben klagt an

Mit Spannung war die Aussage von Ben Geiben im Bommeleeër-Prozess erwartet worden. Der BMG-Gründer begann dann auch mit einer Überraschung, denn bevor er zu den Geschehnissen rund um den Anschlag auf den Justizpalast Stellung bezog, richtete er sich zunächst an Me Gaston Vogel. Mehr

Kommentar: Theatercoup im Bommeleeër-Prozess

Es war schon ein sehr befremdliches Spektakel, das sich am Montagnachmittag vor der Kriminalkammer bot. Ein Zeuge, der zunächst eine Person entschieden ausschließt, behauptet knapp eine Stunde später, genau diese Person beim Attentat auf den Justizpalast gesehen zu haben. Mehr

Bommeleeër: Der 14. Mann - Zeuge belastet Marc Scheer

Eigentlich warteten Prozessbeobachter am Montag mit Spannung auf die Anhörung von BMG-Gründer Ben Geiben, jenem Mann, der über Jahre hinweg als Hauptverdächtiger der Attentate galt. Zuvor sollte lediglich ein Zeuge zu seinen Beobachtungen am Abend des Anschlags auf den Justizpalast gehört werden – eine Formalität. Doch dann kam alles anders. Mehr

Bommeleeër: Weshalb Pierre Reuland von seinem Posten entbunden wurde

„Jamais je n'ai écrit une lettre avec tant de regrets“, schreibt Staatsanwalt Robert Biever am 24. Januar 2008 in einem Brief an Justiz- und Polizeiminister Luc Frieden. Ein Brief, der weitreichende Folgen haben sollte. Folgen für den Polizeigeneraldirektor Pierre Reuland und den Polizeigeneralsekretär Guy Stebens. Mehr

Bommeleeër: Im Visier der Ermittler

Nach den Aufsehen erregenden Aussagen von Pierre Reuland am Montag, dürften am Dienstagnachmittag im Bommeleeërprozess voraussichtlich wieder die Ermittler zu Wort kommen. Damit gehe der Prozess jetzt erst richtig los, meinen viele Prozessbeobachter. Mehr

Der Kommentar: Sprengstoff

Eigentlich sollten im Bommeleeër-Prozess am Montag wieder andere Akteure zu Wort kommen. Und doch stand zum Schluss des Verhandlungstages wieder der ehemalige Polizeidirektor Pierre Reuland im Rampenlicht. Mehr

Bommeleeër: Reuland zum Vierten

Der 69. Verhandlungsstag im Bommeleeër-Prozess war nur von kurzer Dauer. Der Gerichtsschreiber las am Nachmittag die verbleibenden 40 Seiten der Aussagen von Pierre Reuland vor. Mehr

Bommeleeër: Rückblick auf einen denkwürdigen Auftritt

Am Mittwochnachmittag waren vor der Kriminalkammer noch einmal alle Blicke auf Ex-Polizeichef Pierre Reuland gerichtet. Ihm wurde der dritte Teil seiner Aussagen von Anfang Juli vorgetragen. Die Lektüre trug den mehr als nur denkwürdigen Auftritt Reulands noch einmal zur Schau. Mehr

Dossier SREL: Die Geheimdienstaffäre von A bis Z

Was nach einem Nebenkriegsschauplatz in der Bommeleeër-Affäre aussah, hat schnell eine Eigendynamik entwickelt. Viele Frage stellen sich über das Innenleben des SREL und dessen Aktivitäten in den vergangenen 50 Jahren.  Mehr

Bommeleeër: Reuland und das 'Plumitif'

Vor der Kriminalkammer wurde am Mittwoch der zweite Teil der Niederschrift von Pierre Reulands Zeugenanhörung im Juli vorgelesen – ein Verbatim von rund 100 Seiten. Reuland stand währenddem im Zeugenstand, hörte geduldig zu und las mit. Mehr

Bommeleeër-Prozess: Reuland zum Dritten

Der ehemalige Polizeigeneraldirektor Pierre Reuland wurde am 66. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess erneut vor das Richterpult zitiert. Dieses Mal, um seine Unterschrift unter das Verbatim seiner Zeugenaussage zu setzen. Mehr

"Polizeigeheimdienst gibt es nicht"

Am Dienstag sorgte ein Brief für Schlagzeilen, in dem ein Mann Me Gaston Vogel Informationen über einen Polizeigeheimdienst namens Posa lieferte. Nun haben sich die Polizei und die Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung zu Wort gemeldet. In dem Schreiben heißt es, dass diese Einheit nicht existiert. Mehr

Im Fokus: Der Mammutprozess

Im Bommeleeër-Prozess wird es immer schwieriger, den Durchblick zu behalten. Das "Luxemburger Wort" versucht, die Entwicklungen der vergangenen Monate zusammenzufassen. Mehr

Bommeleeër: Reuland verweigert Unterschrift

Der Auftritt von Ex-Polizeichef Pierre Reuland am Mittwoch vor der Kriminalkammer stand jenen der vergangenen Woche in nichts nach. Zum Ende des 60. Verhandlungstags weigerte sich Reuland seine Aussagen zu unterzeichnen. Mehr

Bommeleeër: Rätsel um c23y78 gelöst?

Das Geheimnis um den mysteriösen Bommeleeër-Geheimcode "c23y78" wurde offenbar gelüftet. Das geht zumindest aus dem Abschlussbericht der "Commission d'Enquête SREL" hervor, der vergangene Woche veröffentlicht wurde. Mehr

Bommeleeër: Erhöhter Druck auf Reuland

Im Bommeleeër-Prozess gerät Ex-Polizeichef Pierre Reuland immer stärker unter Druck. Dieser Tage holen ihn nämlich seine früheren Aussagen ein. Nun belastet ihn auch die Staatsanwaltschaft. Mehr

Bommeleeër: Wer hat das Gesetz zu den Akten gelegt?

Die Arbeit am Gesetz gegen die Justizbehinderung wurde spätestens im Dezember 2008 "wegen der heftigen Reaktionen der Polizeigewerkschaften" unter dem damaligen Justizminister Luc Frieden eingestellt. Das Argument hat aber einen Haken. Mehr

Bommeleeër: Die ACSP und ihr Freud'scher Lapsus

Wollten Pierre Reuland und Guy Stebens die Polizeigewerkschaft ACSP instrumentalisieren, um ein Gesetz gegen Justizbehinderung zu verhindern? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Montag die Kriminalkammer Luxemburg. Mehr

Bommeleeër: Biever als Blitzableiter

Doris Woltz und die beiden Polizeioffiziere Andrée Colas und Steve Schmitz haben beim Bommeleeër-Prozess den Eindruck bestätigt, dass die Chefetage der Polizei den Ermittlern im Dossier nicht  freundlich gesinnt war. Mehr

Bommeleeër: "Geheimdienst-Wischi-Waschi"?

Überraschendes hatte Ex-Srel-Agent Kemmer im Prozess nicht zu berichten. Die Observierung der Bommeleeër-Ermittler und des Generalstaatsanwalts sei nicht vom Geheimdienst angeordnet worden ... Mehr

Bommeleeër: die Ruhe vor dem Sturm?

Ab kommender Woche werden mehrere Zeugen zu den Entwicklungen der letzten Tage vor Gericht befragt. Minister Luc Frieden soll am 26. Juni aussagen, Ex-Polizeidirektor Pierre Reuland einen Tag zuvor.  Mehr

Bommeleeër: Wem hat es genützt?

Während sich die Ermittler nach den Ausführungen zur Insiderspur langsam dem eigentlichen Motiv der Attentatsserie nähern, gerät ein Mann im Bommeleeër-Prozess immer mehr in die Schusslinie: Pierre Reuland, der Ex-Polizeigeneraldirektor und Chef der BMG. Mehr

Bommeleeër: Erpresser ohne Geldgier

Die Erpressung des Stromzulieferers Cegedel im Rahmen der Attentatsserie Mitte der 1980er-Jahre stand am Donnerstag im Mittelpunkt des 36. Verhandlungstags im Bommeleeër-Prozess. Mehr

Bommeleeër: Den Insidern auf der Spur

 Im Mittelpunkt des 34. Verhandlungstages standen nochmals der technische Aspekt der Attentatsserie und dabei vor allem Quecksilberschalter sowie ominöse Holzkisten im Mittelpunkt. Mehr

Bommeleeër: Quecksilberschalter unter der Lupe

Nach den juristischen Fragen kam am Donnerstag auch noch ein Ermittler zu Wort. Und die Ausführungen zu einem bestimmten Element der Sprengfalle auf dem Flughafen Findel bargen den sprichwörtlichen Sprengstoff. Mehr

Bommeleeër: Zeuge Kramer als Lügner entlarvt?

Seine Aussagen hatten hohe Wellen geschlagen: Andreas Kramer hatte vor wenigen Wochen im Bommeleeër-Prozess behauptet, sein Vater sei verantwortlich gewesen für die Attentate in Luxemburg. Angaben seiner Familie lassen nun aber Zweifel aufkommen. Mehr

Bommeleeër: Gericht berät über möglichen Präzedenzfall

Der Bommeleeër-Prozess wurde  unterbrochen. Grund dafür ist ein Antrag der Verteidigung, das Recht auf Verteidigung dem Geheimdienstgesetz überzuordnen. In anderen Worten: Me Vogel und Me Lorang wollen verhindern, dass sich die Zeugen in Sachen Stay Behind hinter ihrer Geheimhaltungspflicht verschanzen. Mehr

Bommeleeër: Desinteresse der Gendarmerie-Spitze?

Der 28. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess war bestimmt durch die Aussagen von Colonel Aloyse Harpes gegenüber der Kriminalpolizei. Ermittler Carlo Klein gab die Erklärungen des einstigen Gendarmerie-Kommandanten vor Gericht wieder. Mehr

Ben Geiben weiter im Fokus

Ex-Polizeichef Pierre Reuland  soll mit seiner Aussage "Legt Holz auf das Dossier" die Ermittlungen gebremst haben. Dies kam am 26. Tag des Bommeleeër-Prozesses auch ins Gespräch. Mehr

Bommeleeër: Von Erinnerungslücken und neuen Fragen

Am 26. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess stand am Dienstag auf ein Neues die Spur „Ben Geiben“ im Mittelpunkt. Dabei wurden deutliche Erinnerungslücken der einstigen Gendarmerie-Spitze in Bezug auf ihre damals „beste Spur“ deutlich. Mehr

Bommeleeër: Ben Geiben und sein guter Draht zum Srel

„Im ganzen Land explodieren Bomben und der Geheimdienst begnügt sich damit, Zeitungsartikel zu sammeln. Das kann doch niemand glauben!“, meinte am Montag die vorsitzende Richterin Sylvie Conter. Auch sonst stand am Montag immer wieder der Srel im Mittelpunkt der Verhandlung. Mehr

Die Luxemburger Schnellkochtopf-Bombe

Drei Menschen kamen diese Woche bei einem Anschlag in Boston ums Leben. Viele wurden verletzt. Die Täter benutzten dabei so genannte Schnellkochtopf-Bomben. Auch in Luxemburg gab es bereits vor Jahren einen versuchten Anschlag mit einer solchen Bombe. Mehr

Bommeleeër: Keng zweet Joërhonneraffär!

Wurde die Spur Geiben auf an Anordnung der Staatsanwaltschaft eingestellt? Das ist es zumindest, was der Polizist Alain Thill in seiner Aussage, die am Mittwoch von Ermittler Carlo Klein zitiert wurde, behauptet. Mehr

Bommeleeër: Die Spur Ben Geiben

Ben Geiben steht wieder im Mittelpunkt des Bommeleeër-Prozesses. Die Person, die "wie ein roter Faden durch das Dossier geistert ", wurde am 20. Verhandlungstag vom Ermittler Carlo Klein näher beleuchtet. Mehr

Bommeleeër: „Hunderte von Fragen“

Der Zeuge Kramer soll von den Ermittlern zu den einzelnen Attentaten gehört werden. Das ist das Fazit des 19. Verhandlungstages im Bommeleeër-Prozess.  „Er hat offensichtlich interessante Informationen“, erklärte der beigeordnete Generalstaatsanwalt Oswald. Mehr

Bommeleeër: Kronzeuge oder Hochstapler?

Am 18. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess stand der deutsche Historiker Andreas Kramer im Rampenlicht. Verantwortlich für die Attentate in Luxemburg sei sein Vater gewesen, ein Soldat und Agent des Bundesnachrichtendienstes. Mehr

Oesling85: Mission „Sendemast sprengen“

Viel wird im Rahmen der Bommeleeër-Affäre über die Oesling85-Manöver aus den 80er-Jahren spekuliert. wort.lu hat mit einem ehemaligen Soldaten gesprochen, der an einem Kommandotraining mit amerikanischen Special Forces teilgenommen hat. Lesen Sie den dritten Teil der Artikelreihe über das Oesling-Manöver. Mehr

Bommeleeër-Prozess: Was wusste der Geheimdienst?

Die Bommeleeër-Ermittler fischten beim Geheimdienst lange im Trüben und waren stets auf den guten Willen der SREL-Verantwortlichen angewiesen. Das ist am Montag nach dem 17. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess mehr als deutlich. Mehr

Bommeleeër-Ticker: Der 17. Prozesstag - SREL im Fokus

Am Montag ging der Bommeleër-Prozess nach zweiwöchiger Unterbrechung in die nächste Runde. wort.lu verfolgte den 17. Prozesstag live im Gerichtssaal und berichtete darüber in einem Live-Ticker. Hier können Sie alle Einträge noch einmal nachlesen. Mehr

Bommeleeër-Prozess: Platz für 120 Zuschauer

Viel Spektakel wird für den Auftakt des Bommeleeër-Prozesses am Montag vor der hauptstädtischen Kriminalkammer erwartet. Das Interesse der Öffentlichkeit an dem Verfahren ist sehr groß – so groß, dass jetzt schon Zuschauer versuchen, sich Sitzplätze für die Verhandlungen zu reservieren. Mehr

Keine leichte Aufgabe

Am 25. Februar wurde vor der Kriminalkammer Luxemburg der Prozess gegen zwei ehemalige Gendarmen eröffnet, denen vorgeworfen wird, an der Attentatsserie der Bommeleeër in den Jahren 1984- 1986 beteiligt gewesen zu sein. Vier Wochen sind seit dem Prozessauftakt vergangen.  Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen. Mehr

Tag 16 - Bommeleeër-Ticker: FBI und SREL

Am letzten Verhandlungstag vor der Unterbrechung über die Osterferien befasste sich die Kriminalkammer am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess mit dem FBI-Profiling und den Aussagen eines Ex-SREL-Mitarbeiters. Mehr

Bommeleeër: Prinz Jean, das FBI und der SREL

Eine Aussage, die einem Spionagefilm würdig sein könnte, ein FBI-Bericht zum Täter, der erst 17 Jahre nachdem er verfasst wurde, erst in die richtige Hände gelangte und verärgerte Verteidiger: Das waren die Zutaten der 1etzten Sitzung im Bommeleeër-Prozess vor der Osterpause. Mehr

Bommeleeër-Prozess: Die BKA-Analyse

Am 15. Verhandlungstag stand die operative Fallanalyse des deutschen Bundeskriminalamtes aus dem Jahr 2001 auf der Tagesordnung. Die Ermittlungen der deutschen Kriminalisten ließen eine Reihe von Fragen offen. Mehr

Bommeleeër: Prinz Jean im Brennpunkt

Wie so oft im Bommeleeër-Dossier gehen Verdächtigungen gegen einen der Protagonisten von Gerüchten aus. Diesmal ist es die bereits zur Zeit der Attentate weit verbreitete Annahme, es sei „een Décken“ in die Affäre verwickelt. Im Visier: der Bruder von Großherzhog Henri, Jean Nassau. Mehr

Bommeleeër: 23 DNA-Gutachten - keine Spur von den Angeklagten

Der 13. Verhandlungstag hat vor allem eines an den Tag gebracht: Es gibt jede Menge DNA-Spuren im Bommeleeër-Dossier, aber nicht eine Einzige führt zu den Angeklagten Marc Scheer und Jos Wilmes. Nicht einmal Mischspuren, wie Kriminalermittler Marc Weis vor der Kriminalkammer aussagte. Mehr

Stay Behind, Srel und die Bommeleeër

Der ehemalige Chef des Luxemburger Geheimdienstes wurde am Mittwoch im Bommeleeër-Prozess schwer von einem deutschen Historiker belastet. Im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“ ist Charles Hoffmann formell: „Ich kenne weder Vater noch Sohn. Stay Behind hat nichts mit den Attentaten der Bommeleeër zu tun.“ Mehr

12. Prozesstag: Nato-Manöver als Bommeleeër-Prämisse?

Eine neue Zeugenaussage eines Kriminalpolizisten brachte am Donnerstag neue Fragen auf. Er hatte 1981 als junger Soldat an einer militärischen Kommandoaktion teilgenommen. Es handelt sich dabei um eine Übung, die die Anlagen der WSA in Bettemburg im Visier hatte. Mehr

''Stay Behind hat nichts mit den Bommeleeër zu tun''

Der ehemalige Chef des Luxemburger „Service de renseignement“ (Srel), Charles Hoffmann, hat gestern gegenüber dem „Luxemburger Wort“ sämtliche Anschuldigungen zurückgewiesen, die ihn, den Srel, bzw. Stay Behind in Zusammenhang mit der Bommeleeër-Affäre bringen. Mehr

Bommeleeër: Zeuge belastet Hoffmann und Stay Behind

In einer eidesstattlichen Aussage erklärt ein deutscher Historiker, dass sein Vater engen Kontakt zum Ex-Srel-Chef Charles Hoffmann gepflegt habe. Dieser stecke zusammen mit der Stay-Behind-Truppe aus Luxemburg hinter den Attentaten. Mehr

Bommeleeër: Geheimtreffen in Oberdonven

Mindestens ein Meineid, überraschende Gedanken des Generalstaatsanwalts zu möglichen Hintermännern und ein Geheimtreffen in Oberdonven: Der zehnte Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess war reich an Überraschungen. Mehr

"Et war net keen" auf Platz 1

"Et war net keen" entwickelt sich zum Bestseller. Das Buch über die "Bommeleeër"-Anschläge in den 80er Jahren hat es bereits nach wenigen Tagen auf Platz eins der Luxemburger Buch-Hitparade geschafft. Mehr

Bommeleeër: Antworten, Fakten, Hintergründe

Die Bommeleeër-Affäre gehört zu den spektakulärsten und zugleich auch geheimnisvollsten Kriminalfällen des Landes. Fast 30 Jahre nach dem ersten Attentat im Jahr 1984 beginnt nun Ende Februar der auf drei Monate angesetzte Bommeleeër-Prozess. Mehr

Bommeleeër: Geiben am Dienstag im Zeugenstand

„Ech sinn de Benny Geiben, Chef vun der Securité vun Disney. Ech hunn nach een zweeten Numm: Ech sinn de Bommeleeër“: Mit diesen Worten soll sich der Gründer und ehemalige Chef der „Brigade mobile de la Gendarmerie“ (BMG) dem Möbelhändler Ted Wormeringer vorgestellt haben. Mehr

Geiben ist "unsere beste Spur"

Ben Geiben ist ein „Super-Flic“, ein brillanter Polizist, vielleicht zu brillant, um ein ehrlicher Mensch zu sein. Ihm wird als erster die Attentatsserie angekreidet. „Unsere beste Spur“ behaupten Ermittler. Pikant: Geiben bremst Jahre später den Polizeidirektor Lt.-Col. Pierre Reuland aus, seinen Nachfolger bei der „Brigade mobile“. Mehr

Bommeleeër-Ermittler im Abseits

Ermittler Carlo Klein äußerte am siebten Verhandlungstag deutliche Kritik an den damaligen Vorgesetzten: Die motivierten und kompetenten Ermittler des „Groupe d'observation et de recherche“ (GOR) seien von der Hierarchie kaltgestellt worden. Die Verteidigung hingegen versuchte erneut, Lücken in den Ermittlungen zu offenbaren. Mehr

Bommeleeër: Phantombild-Premiere

Am fünften Verhandlungstag wurde zum ersten Mal ein Phantombild eines der Bommeleeër veröffentlicht. Ein belgisches Ehepaar hatte am Abend des 5. Juli 1985 mehrere verdächtige Männer im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Kasematten beobachtet. Das Phantombild wurde damals zwar angefertigt, aber nie veröffentlicht. Mehr

Punktsieg für die Verteidigung?

Auch am dritten Verhandlungstag stand der Bommeleeër-Prozess noch ganz im Zeichen prozeduraler Fragen. Am Ende der Sitzung war aber sichtliche Zufriedenheit auf den Gesichtern von Me Lydie Lorang und Me Gaston Vogel zu erkennen. Mehr

Verteidigung beantragt Einstellung des Verfahrens

Vor vollen Rängen hat am Montag der Prozess um die Attentatsserie der Bommeleeër begonnen. Wie erwartet haben die Anwälte der Angeklagten Marc Scheer und Jos Wilmes einen Antrag auf Einstellung des Verfahrens eingereicht. Mehr

Bommeleeër: Verteidigung bleibt zuversichtlich

Zwei Anträge der Verteidigung haben am Dienstag beim Bommeleeër-Prozess nicht den gewünschten Erfolg. Zum einen hatten die Verteidiger von Jos Wilmes und Marc Scheer am Montag gefordert, dass das die Prozedur für nichtig erklärt werden solle, da die Rechte der Verteidigung missachtet worden seien. Mehr

Bommeleeërprozess: Auftakt vor vollen Rängen

Großer Andrang herrschte am Montagnachmittag beim Auftakt des lang erwarteten Bommeleeër-Prozesses. Ohne Übertreibung kann dieser als ein Verfahren der Superlative bezeichnet werden, welcher alle bis dato gekannten Dimensionen sprengt. Mehr

Der Prozessauftakt in Bildern

Dutzende Menschen hatten sich am Montagnachmittag vor der Cité judiciaire versammelt, um beim Auftakt des Bommeleeër-Prozesses hautnah dabei zu sein. Insgesamt 120 Sitzplätze waren für Zuschauer vorgesehen. Mehr

Bommeleeër-Prozess beginnt

An diesem Montag beginnt vor der Kriminalkammer Luxemburg der mit Spannung erwartete Prozess um die Attentatsserie der Bommeleeër. Zwei ehemalige Mitglieder der „Brigade mobile de la Gendarmerie“ müssen sich wegen 20 Taten verantworten. Mehr

„Montag wird ein harter Tag“

Am Montag beginnt der mit Spannung erwartete Bommeleeër-Prozess. Verantworten müssen sich zwei Ex-Gendarmen. Sie werden vor Gericht vertreten durch Me Gaston Vogel und Me Lydie Lorang. Im Interview mit dem LW sprechen die beiden Anwälte über das anstehende Verfahren. Mehr

Gaston Vogel: "Prozess muss ausgesetzt werden"

Theatercoup wenige Tage vor dem Beginn des Bommeleeërprozesses: Nachdem ein neuer Zeuge in einem Medienbericht Armeeangehörige als Bommeleeër verdächtigt, fordert der Anwalt eines der Angeklagten die Aussetzung des Verfahrens. Mehr

Bommeleeër-Prozess: 20 Taten, 18 Tatbestände

20 Taten stehen beim Bommeleeër-Prozess im Mittelpunkt. Die zwei Angeklagten müssen sich in diesem Zusammenhang wegen 18 Strafbeständen vor dem Richterkollegium um Sylvie Conter verantworten. wort.lu fasst die Punkte für Sie zusammen. Mehr

Bommeleeër: Die Fingerabdruck-Frage

„Sachen gibt es, die gibt es gar nicht“ - das ist eine Schlussfolgerung, die sich im Bommeleeër-Dossier immer wieder aufdrängt - Pleiten, Pech und Pannen eben. Und dann gibt es Dinge, von denen immer wieder behauptet wird, dass es sie nicht gebe und die dann einfach da sind. So etwa der Fingerabdruck eines der Bommeleeër. Mehr

Chronologie der Anschläge

Die Bommeleeër-Taten hielten in den 80er Jahren ganz Luxemburg in Atem. Die Serie umfasst 24 Sprengstoffanschläge von 1984 bis 1986. wort.lu listet die wichtigsten Daten auf Mehr

Affäre Bommeleeër:„Der Staatsanwalt ist mein Komplize“

Nach Bekanntgabe des Termins für den „Bommeleeër-Prozess“  betonte Me Gaston Vogel,  Rechtsbeistand eines der Beschuldigten, dass der Staatsanwalt in diesem Fall  sein bester Komplize sei: Die Anklage zeige große Lücken auf  und sei frei von jeglichen stichfesten Beweisen. Mehr

Kommentar: Attentatsserie nicht aufgeklärt!

Wer ist der „Bommeleeër“? Eine Frage, die Luxemburg seit nunmehr fast 30 Jahren beschäftigt. Aber wissen wir es nicht alle längst, seit Staatsanwalt Robert Biever die sprichwörtliche Bombe am 25. November 2007 platzen ließ? Mehr

Brisante Auszüge aus der Anklageschrift

Die Ermittlungen im Fall Bommeleeër wurden laut Staatsanwaltschaft konsequent und über Jahre hinweg manipuliert, die Ermittler an ihrer Arbeit gehindert und Erkenntnisse auf dem strengen Dienstweg unter den Tisch gekehrt. Der Anwalt eines der angeklagten Elite-Gendarmen, Me Gaston Vogel, hat dem „Luxemburger Wort“ gegenüber exklusiv Auszüge aus der Anklageschrift zitiert. Mehr

Neuer Zeuge gibt Beschuldigten Alibi

Überraschende Wendung im Dossier Bommeleeër: Ein Zeuge hat sich am Dienstagmorgen zu Wort gemeldet und liefert den Beschuldigten Marc Scheer und Jos Wilmes für eines der Attentate aus den Jahren 1984 und 1985 ein, wie es aussieht, wasserdichtes Alibi: Bei dem Bombenanschlag am Rande der Sitzung des Europäischen Rats im Konferenzzentrum auf Kirchberg habe er die Angeklagten stundenlang nicht aus den Augen gelassen. Mehr

Ein "dicker Fisch" und ein geschwätziger Polizist

Eine Verschwörungstheorie sondergleichen! Es muss wohl ein „dicker Fisch“ sein, wird im Jahr 1987 in Journalistenkreisen gemunkelt. Und was ist wohl feiner in Luxemburg als ... der Adel? Der rückt also auch im „Bommeleeër“-Dossier in ein schlechtes Licht! Der Verdacht fällt auf Prinz Jean. Pikantes Detail: Wegen der überschäumenden Gerüchteküche macht der großherzogliche Hof einem ranghohen Polizisten mächtig den Bart. Auf Schloss Berg lässt man nicht zu, dass Prinz Jean durch den Dreck gezogen wird. Mehr

"Des fautes gravissimes"

Als eher verblüffend bezeichnet Generalstaatsanwalt Robert Biever in der Anklageschrift „die schlimmen Fehler, die Missachtung der Grundregeln penaler Prozeduren und die Kompetenzüberschreitungen“ im Dossier „Bommeleeër“. Mehr

Der Bommeleeër-Steckbrief des BKA

Am 4. August 2000 beauftragte Untersuchungsrichterin Doris Woltz das deutsche Bundeskriminalamt mit einer operativen Fallanalyse. Ziel war es, aufgrund von objektiven Daten ein Täterprofil zu erstellen – dies ohne, dass der Blick der Analytiker durch bisherige Ermittlungen und Verhöre getrübt wird. Mehr

Der Angeklagte Marc Scheer

„Unter den Schwarz-Weißen waren wir die buntesten“, erklärt sich der im „Bommeleeër“-Fall angeklagte Marc Scheer den Umstand, dass er und sein Kollege Jos Wilmes 2006 ins Visier der Fahnder gerieten. Tatsächlich waren Letztere zu dem Schluss gelangt, dass nur die Mitglieder der „Brigade mobile“ in der Gendarmerie für die Attentatsserie in Frage zu kommen. Mehr

Cui prodest: Wem nützt das Verbrechen?

Fast so schleierhaft wie die Identität der „Bommeleeër“ war auch ihr Motiv. Die Attentatsserie hatte genau so überraschend begonnen, wie sie wieder aufhörte. Dies stellt auch die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift fest: „Le fait est que la série d'attentats a commencé (…) de manière inexplicable qu'elle s'est arrêtée“ Mehr

Der Angeklagte Jos Wilmes

Es seien nicht allein die Aussagen von Marc Scheer gewesen, die Jos Wilmes in den Fokus der Ermittlungen rückten, bemerkt die Anklageschrift gleich zu Beginn des Abschnitts, der sich mit dem zweiten Beschuldigten befasst. Auffällig seien vor allem „das Gebaren und die Körpersprache“ von Wilmes gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Mehr

"Ënnert de Schwarz-Wäissen wore mir di faarwegst!"

Die Nachricht schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe: Am 25. November 2007 verkündete der damalige Bezirksstaatsanwalt Robert Biever, dass zwei Verdächtige in der Affäre „Bommeleeër“ verhaftet wurden. Schnell wurde bekannt, dass es sich dabei um die beiden Ex-Gendarmen Marc Scheer und Jos Wilmes handelt. Mit dem LW haben Scheer und Wilmes über ihre Verhaftung, die Verhöre und ihren derzeitigen Gemütszustand gesprochen. Mehr

Die Staatsaffäre

Das Dokument der Anklage im „Fall Bommeleeër“ hat es in sich. Auf 130 Seiten wird der Rahmen einer regelrechten Staatsaffäre beschrieben, die vor gut einem Vierteljahrhundert Luxemburg in Atem hielt und immer noch nicht aufgeklärt ist. Mehr

„Wir suchen weiter nach der Wahrheit“

Ende Januar fällte die Ratskammer des Appellationshofes eine folgenschwere Entscheidung: Die Beweise reichen aus, es kommt zum „Bommeleeër“-Prozess. Mit dem begleitenden Medienrummel wurden die beiden Beschuldigten Marc Scheer und Jos Wilmes mit einem Schlag ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit katapultiert. Mehr

Drittes Alibi für Marc Scheer

Um 23.13 Uhr erschütterte am 23. März 1985 eine gewaltige Explosion ein Wohnhaus in der Rue Jean-Baptiste Esch in Belair. Auf die Wohnung des am 1. Oktober des Vorjahres in den Ruhestand getretenen Gendarmerie-Kommandanten Jean-Pierre Wagner wurde ein Anschlag verübt. Einem der beiden Beschuldigen der Bommeleeër-Affäre gibt nun ein ehemaliger Gendarm ein Alibi. Mehr

Bommeleeër: Das etwas andere Attentat

Über 20 Attentate erstreckte sich die Bombenserie im Großherzogtum Mitte der achtziger Jahre, doch eines davon sticht ganz besonders hervor: Die Sprengfalle vom Asselscheuerhof war der erste und einzige Anschlag, bei dem gezielt Menschen getötet werden sollten. Doch nicht nur das Anschlagsziel unterscheidet sich deutlich von den anderen Explosionen, sondern auch die Vorgehensweise der Täter. Es ist das einzige Mal, dass Dynamit zum Einsatz kommt – Sprengstoff dessen Herkunft Fragen aufwirft. Mehr

151 DNA Proben, aber nur 29 Expertisen

Seit der Einführung von Datenbanken mit Fingerabdrücken hat kaum ein Verfahren die Kriminalermittlungen derart revolutioniert wie das der Sicherung von menschlicher DNA. Das Erbgut gilt heute als ein über alle Zweifel erhabenes Identifikationsmerkmal. Auch im Dossier Bommeleeër mussten insgesamt 151 Personen eine DNA-Probe abgeben. Mehr