Bausch sagt Rasern den Kampf an - bis zu 40 neue Radargeräte

In Frankreich stehen sie an vielen Straßen: Fest installierte Radargeräte soll es bald auch in Luxemburg geben.
Foto: Frédéric Antzorn

(vb/LB) - Die blau-rot-grüne Regierung will die Autofahrer zu mehr Vernunft erziehen und die Strafen für Verkehrssünder verschärfen. Verkehrsminister François Bausch will dafür bis zu 35 fest installierte und fünf mobile Radargeräte anschaffen.

Wie Bausch dem Luxemburger Wort sagte, sei für das kommende Jahr geplant, zwischen 20 und 35 fest installierte Radarfallen zu kaufen. "Sie werden hauptsächlich am Ausgang von Tunnels und an besonders gefährlichen Straßenabschnitten aufgestellt", erklärte Bausch. Dies könnte auf den Autobahnen, auf Landstraßen oder innerörtlichen Straßen sein.

Zudem will er die Polizei mit fünf zusätzlichen Geräten zur Geschwindigkeitsmessung an wechselnden Punkten – zum Beispiel aus dem Kofferraum von Fahrzeugen heraus oder vom Straßenrand - ausstatten.

"Wir haben hier in Luxemburg zu viele tragische Unfälle. Deshalb müssen wir gegen aggressives Fahrverhalten vorgehen und Verkehrsteilnehmer bestrafen, die sich nicht an die Regeln halten", meinte Bausch gegenüber dem Luxemburger Wort.

Bauschs Ministerium bereitet für Sommer 2014 ein entsprechendes Gesetzesprojekt vor, das Ende des Jahres ins Parlament geht. 2015 werden die Radargeräte dann aufgestellt.

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