Dumping-Vorwürfe

Trump ordnet Untersuchung zu Stahlimporten an

Ein stillgelegter Hochofen in Bethlehem, im US-Bundesstaat Pennsylvania.
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(dpa) - US-Präsident Donald Trump will klären lassen, ob Stahlimporte die nationale Sicherheit in den USA beinträchtigen. „Stahl ist sowohl für unsere Wirtschaft als auch für unser Militär wichtig. Das ist kein Gebiet, auf dem wir es uns leisten können, von anderen Ländern abhängig zu werden“, sagte Trump am Donnerstag bei der Unterzeichnung eines entsprechenden Dekrets.

Die Untersuchung von Handelsminister Wilbur Ross soll zum Beispiel klären, ob Stahlimporte dazu führen, dass Arbeitsplätze in den USA wegfallen, die gebraucht werden, um Sicherheitsanforderungen in der heimischen Stahlindustrie einzuhalten.

Grundlage für die Maßnahme ist ein Gesetz aus dem Jahr 1962. Wenn das Handelsministerium tatsächlich eine Bedrohung für die nationale Sicherheit nachweist, kann der Präsident das zur Begrenzung von Einfuhren heranziehen.

Die US-Regierung hatte bereits vor einigen Wochen Dumping-Vorwürfe gegen mehrere ausländische Stahlproduzenten erhoben und mit Strafzöllen gedroht.